Ökologische Bauweise und Lehmbau - Dieter Kotras
Auch wenn ich mit 66 Jahren seit April 2025 eine kleine Zulage ( Rente ) für meine Arbeit bekomme, bin ich weiterhin mit Leib und Seele Lehmbauer.
Wenn ich nicht immer sofort auf eine Anfrage reagiere, liegt es daran, dass ich mein Arbeitspensum mit mehr Ruhe und Gelassenheit bewältige.
Sie können aber sicher sein, dass ich mich zeitnah bei Anfragen melde. In diesem Sinne wünsche ich uns Gesundheit und innere Ruhe.
Lehmsfrohe Grüße - Dieter
Willkommen im Naturbauhof Schönhagen
Als Bauingenieur, Bausachverständiger und Gutachter habe ich lange Erfahrung in ökologischem Bauen und im Lehmbau.
Mein Wissen um den Baustoff Lehm mit seinen vielen hervorragenden Eigenschaften, möchte ich weiter geben und
berate gern rund um das Thema in meinen Lehmbauseminaren und Führungen auf meinem Naturbauhof.

Jahresbrief 2025
Liebe Lebensfreunde,
gern setze ich die Tradition fort in einem Jahresbrief, meine Eindrücke, Wünsche und Zukunftsvisionen niederzuschreiben. Immer noch ist das Hauptthema der Einsatz für den Frieden. Wenige Gierige, Machthungrige und auf sich bezogene Menschen scheinen die Oberhand zu gewinnen. Ja, wir leben in einer sehr bewegten Zeit des Umbruchs, der Unsicherheit und des gefühlten zunehmenden Egoismus.
Die gute Nachricht ist jeder von uns kann etwas tun damit es „besser“ wird.
Gute Arbeit, ein Lächeln, eine helfende Hand oder auch ein scheinbar unbedeutender Geldbetrag der das eigene Leben nicht beeinflusst aber das Leben Anderer verändern kann.
Ich habe mich entschlossen 0,1 % meines Barvermögens am letzten Tag des Jahres an eine soziale Organisation zu spenden unabhängig davon was im gesamten Jahr bereits gespendet wurde. Das einzige und auch wichtigste dabei ist es sein Ego zu überwinden, der Geldbetrag ( das sind 10 Cent bei 100,00 €) ist im Verhältnis unwesentlich.
Viele kleine Dinge können Großes bewirken. Wenn man sein Denken verändert, verändert sich auch das Handeln.
Apropos klein...unser Lewi ist jetzt schon 7 Monate auf der Welt und der ganze Stolz seiner Eltern. Es macht mich sehr glücklich die kleine Familie zu erleben und spornt mich umso mehr an etwas für die Zukunft meiner Kinder und Enkelkinder zu tun.
Mein Rentnerdasein läuft so, wie ich es mir schon gedacht habe. Ich arbeite weiter – weil ich das liebe was ich tue und das ist auch gut so. Die Projekte in Zossen und Feldheim sind abgeschlossen. Ein Vier-Seit-Hof, der Umbau einer Scheune und eine alte Wassermühle „rufen“ jetzt nach mir.
Unser Traum nach einem Haus am Meer nimmt immer mehr Gestalt an und ich bin sehr optimistisch, das ich in meinem nächsten Jahresbrief schon einen Ort und eine Straße nennen kann.
Bis dahin bleibt optimistisch, haltet Frieden und tut Gutes.
Lehmsfrohe Grüße – Dieter
Ich hab’ da mal ’ne Idee… wenn es beim Militär Auszeichnungen für besondere Leistungen gibt, warum sollte es denn nicht auch Auszeichnungen geben für Menschen, die sich für Frieden, Empathie und Völkerverständigung einsetzen. Es lohnt sich bestimmt.
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Liebe Mitdenkende, Mitfühlende und Mithandelnde,
Ja, schwupps, wieder ist ein Jahr voller Herausforderungen, schöner und manchmal nachdenklicher Momente, vorbei. Zwei große Projekte haben viel Raum in 2024 eingenommen.
Das runde Strohballenhaus der Familie Strecker-Haschke in Zossen. Ein schönes Beispiel für Zusammenarbeit und Kreativität. Dank an Sandra, Pete und die Handwerker die es ermöglicht haben, das dass Haus jetzt steht und zu den einmaligen Projekten in Deutschland gehört. Das zweite große Projekt liegt in Feldheim, der ersten energieautarken Gemeinde in Deutschland. Hier bauen wir gemeinsam sieben Wohnungen in ökologischer Bauweise. Alle Wohnungen mit Lehmbauplatten verkleidet und Lehm geputzt. Es ist schon großartig das es nach mehr als 25 Jahren meiner Arbeit, endlich so weit ist, das Wohnungen in Blockbauweise errichtet und mit Lehm geputzt werden. Es hat lange gedauert bis das ökologische Bauen großflächig im Bewusstsein der Menschen angekommen ist.
Es hat sich gelohnt!
Leider musste ich erfahren, daß meine Homepage von offizieller Seite überprüft wurde. Hierbei wurde mir mitgeteilt, „das ich wissentlich meinen Gewinn durch soziale Projekte reduziere“. Da ich noch eine Strafe aus dem Jahr 2008 zu begleichen habe, sei dies nicht zulässig. Meine Familie und Freunde haben sofort reagiert und innerhalb weniger Wochen kamen 15.000,00 € zusammen und die Strafe war bezahlt.
Dank allen die mich in dieser Situation unterstützt haben!
Nicht desto trotz bin ich jetzt vorsichtig, was die Veröffentlichung meiner sozialen Projekte betrifft. Ja, es gab auch 2024 einige davon und diejenigen, mit denen ich gearbeitet habe, wissen es und das reicht.
2024 war ein gutes Jahr!
Ja, es gab reichlich Herausforderungen und die werden auch 2025 bestimmt nicht weniger…
Ich freue mich auf das Jahr 2025. Ich werde zum 8. Mal Opa…. !
Ab April bekomme ich eine Zulage (Rente) für meine Arbeit. So lange es mir möglich ist, werde ich mit Liebe und strahlenden Augen als Lehmbauer arbeiten und den Gedanken des Bauens im Einklang mit der Natur weitertragen.
Auch werde ich weiterhin daran arbeiten, das wir eine Werteveränderung erreichen. Uns allen ist nur ein Leben gegeben, mehr oder weniger lang. Es liegt an jedem selbst wie es genutzt wird. Ich wünsche mir (und daran arbeite ich intensiv) das mehr unserer Lebenszeit für Respekt, Neugier, Toleranz, Liebe, Verantwortung und Lachen verwendet wird.
Das sind für mich Werte, die mehr im Mittelpunkt stehen sollten.
Letztendlich ist dies auch die Grundlage für den Frieden.
Bob Marley (den ich sehr verehre) sagte einmal:
"Erst wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht überwindet wird Frieden sein"
In diesem Sinne allen eine liebevolle Zeit, bleibt neugierig und optimistisch…
lehmsfrohe Grüße – Dieter
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Upp‘s das Jahr schon wieder rum?
Ich möchte meine Gedanken für das Jahn 2023 mit den Worten
„Lebt in Frieden“
beginnen.
Das „Ich-Denken“ und der Egoismus scheinen in unserer Welt immer mehr Raum einzunehmen.
Ich versuche dem mit meiner Art und Weise entgegen zu wirken.
In diesem Jahr habe ich besonders viele Projekte mit Kindern gemacht um damit Werte wie
Respekt, Toleranz, Empathie, Vertrauen, Mut, Liebe in den Vordergrund zu rücken.
Mit Kindern der Freien Schule in Treuenbrietzen haben wir gemeinsam einen Pizzaofen gebaut.
In der KITA Pechüle ein Kinderhaus aus Lehm gemeinsam instand gesetzt. Ja, und in Berlin einen
großen Ofen mit 6 – 12-jährigen Kindern aus vielen Nationen gebaut.
Letztendlich sind diese Projekte „nur“ ein Hilfsmittel um die erwähnten Werte zu vermitteln.
Auf meiner Projektliste standen dieses Jahr drei Strohballenhäuser.
Eins in Gottsdorf, Detlef wohnt schon drin. Ein Weiteres in Zossen für Sieglinde und Martin.
Hier wird in diesem Jahr der Lehmputz innen abgeschlossen und im Frühjahr 2024 ist der Einzug
geplant. Das Dritte im Bunde ist ein rundes Strohballenhaus von Pete und Sandra, ebenfalls in
Zossen. Hier ist die Bodenplatte fertig und der Zimmermann wird bis zum Frühjahr 2024 seine
Holzkonstruktion aufstellen.
Alles schöne Projekte mit angenehmen Menschen, wie die allermeisten meiner 32 Baustellen.
Die wichtigste Spende allerdings war meine Zeit und Aufmerksamkeit für die Menschen, die mit mir zusammengearbeitet haben.
Wenn wir davon sprechen, dass Kinder unsere Zukunft sind, dann sollten sie es auch spüren.
Das Geben schafft genau so viel Freude wie das Bekommen.
Lebt in Frieden
Ein gesundes, liebevolles 2024 wünscht euch mit lehmsfrohen Grüßen
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Liebe Freunde des Lebens,
Es ist um das Jahr 2022, es brachte uns viele Herausforderungen die wir gemeinsam bewältigt haben. Herausragend war im letzten Jahr der Solidaritätsgedanke. Nach dem Überfall auf die Ukraine am 24.02.2022 haben wir unser Ferienhaus zur Verfügung gestellt um eventuell Flüchtlinge aufnehmen zu können.
Am 06.03.2022 nachts gegen 23:00 Uhr war es dann soweit. Illja und Nadja, sowie ihre 4 Kinder kamen in einem kaputten Auto, weinend mit leerem Blick. Das Bild bekomme ich nicht mehr aus dem Kopf. Wenn ich dann Diskussionen über unzureichende Straßenbeleuchtung höre macht mich das wütend.
Nach zwei Monaten, die Familie hatte sich gut eingeklebt, lernten Deutsch, die Kinder gingen zur Schule, Nadja würde ihre Arbeit als Lehrerin wieder aufnehmen und Illja hatte als Seelsorger viel Arbeit, begann die Suche nach einer Wohnung. Dank Ralf Girra konnten wir eine Wohnung für „unsere“ Flüchtlinge einrichten. Natürlich mit Lehm geputzt. Neben der Familie selbst halfen Freunde von ihnen aus den großen Räumen einer Schule/Kindergarten die Wohnung her zu richten.
Auch meine Freunde und Geschäftspartner waren aktiv daran beteiligt innerhalb von sechs Wochen die Wohnung her zu richten und auszugestalten. Das ist gelebte Solidarität.
Ausdrücklichen Dank denen die mit Hand und Geschirr geholfen haben! Jörg der Baustofflieferant, Ronny dem Klempner, Dirk dem Fensterbauer, Matthias der Elektriker, Tim, Werner, Uli, Iwan, Ion, Bea und noch viele mehr...
Aber das Jahr hatte noch weitere Herausforderungen. Energiepreise stiegen dramatisch, einfache Dinge waren plötzlich nicht mehr zu haben oder immer teurer. Wie gehen wir damit um? Wir könne über „die da oben“ meckern oder die Krise als Chance sehen. Ich bevorzuge Zweiteres. Das eigene Tun überdenken, eine Werteveränderung vorleben. Es muss nicht
höher, weiter, schneller sein. Es kann auch bescheiden, dankbar, mitfühlend sein.
Üben wir Druck auf „die da oben“ aus, die Werte ihrer Politik zu überdenken. Nicht durch ankleben, sondern durch handeln.
Auch letztes Jahr habe ich wieder Bäume und Sträucher verschenkt, dieses Mal sogar 104.
Meinen Gewinn habe ich mit meinen Geschäftspartnern geteilt und auch für den Verein NESOLA war wieder eine Spende möglich.
Jeder sollte sich seiner sozialen Verantwortung bewusst sein und in seinem Ermessen danach handeln.
In diesem Jahr freue ich mich auf neue Herausforderungen bei zwei Strohballenhäusern in Zossen, als Glückslehrer an einer freien Schule in Treuenbrietzen und auf meinen „Dieter-Lustig-Wagen“… der wird lustig!
Das Leben ist schön, von einfach war nie die Rede.
Lehmsfrohe Grüße - Dieter -
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Liebe Freunde, liebe Menschen, liebe Menschenfreunde,
Mein Geschäftsjahr ist erfolgreich verlaufen.
Es gab viele interessante Kontakte und aus Kunden wurden Freunde.
„Man kann die Welt nicht besser meckern, aber jeder kann etwas dazu beitragen, dass sie besser wird.“
Die Natur hat uns ein Zeichen gegeben das wir alle wahrnehmen sollten. Ich verbringe meine Zeit nicht damit einen Schuldigen zu suchen, sondern damit eine Lösung zu finden.
Lasst uns mehr Toleranz und Respekt üben. Ein Mensch mit einer anderen Meinung ist ein Mensch mit einer anderen Meinung und kein Feind.
Andere so zu behandeln wie man selbst behandelt werden möchte - das ist die Lösung.
Dieses Rennen nach mehr und mehr hat uns nicht weiter gebracht und es ist an der Zeit, unsere Wertevorstellung zu überdenken.
Was machen wir aus unserer Lebenszeit?
Etwas zu geben macht mindestens genau so glücklich wie etwas zu bekommen, probiert es aus.
Geben wir etwas von unserer Zeit nicht nur an unsere Kinder, Eltern und Großeltern sondern auch an Menschen in Altersheimen und Krankenhäusern und auch an die „Vergessenen“ die mit dem leistungsgeprägten Leben nicht mithalten können. Warum begrenzen wir als Unternehmer unseren Gewinn nicht auf einen selbst gewählten Höchstsatz?
Alles was darüber hinaus geht bekommen der Auftraggeber zurück, die Mitarbeiter oder auch soziale und kulturelle Einrichtungen. Ich habe im vergangenen Jahr damit begonnen und ein sehr gutes Gefühl dabei. Die Verwunderung meiner Auftraggeber, Partner und dem Verein NESOLA (Förderprojekt in Ghana) war unbeschreiblich.
Wir haben es selbst in der Hand, wir sind die Veränderung.
In diesem Sinne wünsche ich allen ein gesundes tatkräftiges liebevolles 2022!
Es gibt nichts Gutes außer man tut es!!!
Dieter Kotras
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Liebe Freunde, Mitdenkende und Mithandelnde,
nach mehr als 65 Jahren ist es an der Zeit das Arbeitspensum zu verringern und sich von einigen Dingen zu trennen.
Heute beginne ich damit.
Hier eine erste Auswahl. Nähere Informationen zu Preis und Zustand direkt vor Ort.
Nachfragen gern unter Tel: 0151 58 77 29 62
| Gabelstapler Diesel Hubkraft 2,5 t bis 3,5 m Höhe |
2500 € | |
| Drei Fahrgestelle 2,50 x 8,0 m - zum Ausbau als Wohnwagen |
je | 2000 € |
| Restbestände an Dämmung und Lehmbaustoffen | auf Anfrage | |
| Alte Biber und Dachsteine | Stück | 1€ |
Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.
Beispiele meiner Arbeit sind unter Projekte zu finden.
Reiselust und die Arbeit im Lehmbau haben mich durch viele Länder gebracht.
Eine kleine Auswahl davon ist unter Reiseimpressionen zu finden.


